Die sorgfältige Planung einer Veranstaltung ist eine wesentliche Voraussetzung ihres Gelingens. Jedes Konzert ist einzigartig und bedarf einer entsprechenden Vorbereitung – für diesen exklusiven Moment hat das Duo Blome Lunte bewährte Konzertprogramme entwickelt.
Einen besonderen Wert legen Frank Lunte und Tatjana Blome auf die Aufführung zahlreicher Original-Kompositionen aus Berlin und Deutschland, die sie in jahrelanger Recherche ausfindig gemacht und in einer vierteiligen CD-Anthologie publiziert haben. In verschieden ausgeloteten Konzertprogrammen werden diese faszinierenden Werke vor ihrem geschichtlichen Hintergrund lebendig.
Streift der Blick nach Frankreich und Belgien – und das im Jahr 1842 – trifft man Adolphe Sax, den genialen Erfinder und Klang-Visionär. Zu seiner Person finden Sie ein musikalisch-literarisches Porträt und weitere Programme mit Musik aus dem Vaterland des Saxophons sowie eine Zeitreise von Sax‘ Geburtsstadt Dinant (Belgien) über Paris nach Berlin.
Selbstverständlich stellt das Duo Blome Lunte für Sie auch ein individuelles Konzertprogramm zusammen. Benötigen Sie Musik für den besonderen Anlass? Haben Sie dramaturgische, räumliche oder konzeptionelle Vorstellungen? Gerne entwickeln Frank Lunte und Tatjana Blome gemeinsam mit Ihnen diese Ideen weiter.
In der Metropole I
Das Saxophon im Berlin der 1930er Jahre
In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kannte man das Saxophon vor allem als Instrument der Unterhaltungsmusik. Als neue Stimme im Chor der klassischen Instrumente wurde es ab ca. 1930 wahrgenommen. Die kurze Blütezeit des klassischen Saxophons in Berlin endete mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten – sie stuften es als "entartet" ein.
In der Metropole II
Zeitgenössische Werke aus Berlin
Nach dem Ende des Nazi-Regimes wurde in Berlin kaum für Saxophon komponiert. Erst mit Beginn der 1980er Jahre entstanden in der Metropole wieder zahlreiche Werke – von großer stilistischer Vielfalt. Saxophon und Klavier werden mit Beginn dieser Renaissance von den Komponisten sowohl konventionell als auch experimentell verwendet. Das Konzertprogramm zeichnet die Evolution der letzten 25 Jahre nach.
In der Metropole III
Werke aus Berlin: damals und heute
Die Geschichte des klassischen Saxophons in Berlin von 1930 bis heute als Zusammenfassung der Konzertprogramme ‚In der Metropole I + II’. Aus beiden Themenblöcken werden zentrale Werke zusammengeführt und gegenübergestellt.
Ausgegrenzt und verfemt
Jüdische Komponisten im Nationalsozialismus
‚Ausgegrenzt und verfemt’ ist dem Leben und Wirken jüdischer Komponisten unter der Geißel nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gewidmet. Die vertretenen Komponisten erlitten neben persönlicher Diskriminierung auch Anfeindungen hinsichtlich ihrer künstlerischen Tätigkeit. Einige komponierten noch in Deutschland für das Saxophon, andere in der wiedergefundenen Freiheit im Exil oder nach dem ersehnten Kriegsende.
Blütezeit und Wirtschaftswunder
Werke deutscher Komponisten vor und nach dem Zweiten Weltkrieg
Bis zu seinem Verbot durch die Nationalsozialisten erlebte das klassische Saxophon im Berlin der 1930er Jahre eine Blütezeit. Nach dem Krieg konnte es an diese Erfolgsgeschichte nicht wieder anknüpfen, zu stark noch war es stigmatisiert. Auf klassischem Gebiet blieb die Bedeutung des Saxophons marginal, nur wenige Komponisten wandten sich dem Instrument in seriöser Form zu. Erfreulicherweise wurden jedoch einzelne Werke gedruckt und verlegt.
Das Leben des Adolphe Sax
Das Saxophon im Pariser Salon des 19. Jahrhunderts
Das turbulente Leben des Erfinders Adolphe Sax in Wort und Musik. Ein informatives und heiteres Konzertprogramm mit Original-Werken, geschrieben für das junge Saxophon in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Frank Lunte und Tatjana Blome inszenieren diese an Kuriositäten überbordende Geschichte frei nach dem Hörbuch „Adolphe SAX“.
Autor: Dirk Josczok |
www.dirkjosczok.de
Verlag: duo-phon-records |
www.duo-phon-records.de

L'esprit français
Das Saxophon und sein Vaterland
Tänzerisch beschwingt und impressionistisch verträumt portraitiert ‚L'esprit français’ Witz und Geist des Vaterlandes des klassischen Saxophons – Frankreich. Der Schöpfer des Saxophons Adolphe Sax ließ seine Erfindung 1846 in Paris patentieren. Seither gibt es in Frankreich eine intensive Tradition der instrumentalen Lehre und der kompositorischen Auseinandersetzung.
Dinant Paris Berlin
Stationen des klassischen Saxophons
Adolphe Sax, Erfinder des Saxophons, wurde in der belgischen Stadt Dinant geboren und lernte Instrumentenbau bei seinem Vater. Auf der belgischen Industrieausstellung präsentierte er 1841 das erste Modell eines Saxophons. Fünf Jahre später ließ er seine Erfindung in Paris patentieren. Der Berliner Komponist und Musikpädagoge Gustav Bumcke lernte 1902 während eines Paris-Aufenthaltes Adolphe Sax’ Sohn kennen, begeisterte sich für das Instrument und verbreitete daraufhin das Saxophon in Deutschland.
Sonatenabend
Sonaten für Saxophon und Klavier
Durch die Heranbildung der eigenständigen Instrumentalmusik entstand Mitte des 17. Jahrhunderts die kompositorische Form der Sonate. Durch alle folgenden Epochen eine attraktive Gattung, entstanden auch im 20. Jhd. zahlreiche Werke dieses Genres; so auch für die neue – und von den Komponisten innovativ gesehene – Instrumentenkombination Saxophon und Klavier.
Ausführliche Erläuterungen
zu den einzelnen Konzertprogrammen und die genaue Werkauflistung sendet Ihnen das Duo Blome Lunte gerne zu.
Werkeinführungen
Moderationen und Konzerteinführungen sind geschätzte und gefragte Ergänzungen der Konzerte. Frank Lunte und Tatjana Blome erläutern Wissenswertes zu Werken, Komponisten und Hintergründen.
Das moderierte Konzert
Erläuterungen zwischen den Werken ermöglichen einen unmittelbaren Bezug zur folgenden Komposition und schaffen einen persönlichen Kontakt zum Publikum. Die geeignete Form für kleinere Säle.
Konzerteinführungen
Für Konzerte in größeren Sälen hat sich eine ca. 30minütige Einführungsveranstaltung mit Klangbeispielen und ausführlicheren Informationen bewährt.